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Sonntag, 2. August 2009

2 p.m. wake up call


Eigentlich wollte ich mir eine kleine Sommerpause gönnen, aber die Welt dreht sich einfach zu schnell weiter. Da kommt selbst BILD mit den brisanten Eilmeldungen nicht hinterher. Wie soll ich dann erst all die sensationellen Trivialfunde nachliefern, die sich mir in den vergangenen Monaten des täglichen Kulturkampfes aufgetan haben? Die Antwort lautet: gar nicht. Oder irgendwann, vielleicht, aber nicht zu ihrer Zeit.

Linearität ist was für Till Schweiger Fans. Seit neustem wissen wir, man kann mit dem Fallschirm noch ein Jahr nachdem das Flugzeug abgestürzt und abgebrannt ist aus dem Cockpit abspringen. Zumindest geht das in der Finanzwelt. Ergo: von AIG lernen, heißt siegen lernen. Daher werde ich demnächst mal in New York, mal in Berlin, mal in Dresden, mal in St. Petersburg und mal vor einem Untersuchungsausschuss zu finden sein. Manches davon wird schon vorbei oder noch nicht passiert sein. Oder niemals passieren. So it goes.

Sonntag, 3. Mai 2009

-- lesstears.de --

Und da sage nochmal jemand es gäbe keine Fortschritt! Für alle die sich wie ich im eigenen Bad verlaufen und auch sonst eher Probleme haben Sachen wiederzufinden, habe ich endlich eine kurze und merkbare Domain eingerichtet:

http://lesstears.de

Sonntag, 1. Februar 2009

Warum Blogs?


Die Frage sollte vielmehr lauten: warum Bloggen? Wahrscheinlich ist es tatsächlich die Tätigkeit des Schreibens und Kommentierens die die eigentliche Faszination für mich ausmacht, weniger die Endprodukte die man zu Gesicht bekommt. Vermutlich wird im Netz ohnehin mehr geschrieben als gelesen.

Einer meiner Professoren meinte einst auf die Frage was Wissenschaft eigentlich ausmache, dass es nicht darum gehen könne irgendeine Wahrheit zu finden, die Welt zu verändern, oder sich zu verewigen. Der Forscher treibt mit dem was er tut seine eigenen Dämonen aus.

Die einzigen Dämonen die mir heute vor die Augen gekommen sind waren auf der Rückseite meiner Count Chocula Packung. Trotzdem hat dieser Gedanke sein Schönes - auch im Hinblick auf das Bloggen. Ich habe mir diesmal weniger Regeln auferlegt und weniger Pläne geschmiedet im Hinblick darauf was ich hier präsentieren will und welches Publikum ich erreichen will. Aber gerade das macht es für mich spanend. Ich wollte wieder eine Ausgangsbasis für Ideen und Projetke haben die ich schon seit geraumer Zeit und erst recht seit der Funkstille Ende letzten Jahres realisiern wollte.

Dies ist kein deconstructingalex 2.0. Dieses Blog ist nicht nur tot, sondern hat auch schon angefangen streng zu riechen. Manche Leute würden sagen das liegt an meinem Stil, aber das ist was anderes. Alle früheren Leser die mich treu durch mein erstes Jahr in New York City begleitet haben möchte ich einladen auch die nächste Phase mit mir gemeinam durchzustehen. Seit aber gewarnt, die meiste Beiträge auf deconstructingalex hätten hier nichts verloren und vieles von dem was ich hier anbieten möchte wäre dort vis-á-vis Fehl am Platz gewesen. Aber was das alles bedeutet wird sich noch zeigen. Kirschen pflücken mit Oma kann ich jedenfalls anderswo.

Dazu kommen auch ganz profane technische Erwägungen. Wordpress und das Design Template auf meinem alten Server haben mich genervt und sehr viel Zeit gekostet. Man glaubt gar nicht wie vieles bei einem Blog nicht funktionieren kann. Das Meiste, meistens. Daher genieße ich es jetzt einen Schritt zurückzutreten und mich dem Evil Empire Blogger und seinen technischen Beschränkungen zu fügen. Das bedeutet weniger Freiheit, dafür aber mehr Zeit zum Texte schreiben. Das alte Blog und die Domain werden noch bestehen bis mein Vertrag mit dem Anbieter ausläuft.

Also, alles neu macht der, öhm... Januar. Ich gelobe, dass dies die vorerst letzte reflexive Selbstbeweihräucherung bleibt.

Freitag, 30. Januar 2009

Hey now, who really cares

So, wieder da. Es war eine Weile und alles sieht etwas staubig aus, aber ich hoffe jemand hat die Pflanzen gegossen. Nein? Auch gut. Hätte nur dem Plastik geschadet.